Das Media-ABC
Affinität
AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung)
AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung)
Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) ist der Zusammenschluss der Sender ARD, ProSiebenSat1 Media AG, RTL und ZDF zur gemeinsamen Durchführung und Weiterentwicklung der kontinuierlichen quantitativen Fernsehzuschauerforschung in Deutschland. Werbekunden, Media-Agenturen sowie weitere Sender sind in den Arbeitsgremien der AGF ebenfalls vertreten. Durch diese breite Mitgliedsbasis haben sich die von der AGF herausgegebenen Fersehnutzungsdaten als allgemein anerkannte „Marktwährung“ etabliert.
AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung) als Kooperation von vier Senderfamilien (ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1) und ihren Familienmitgliedern ist Auftraggeber und oberstes Kontrollorgan für die Ermittlung und Vermarktung der offiziellen TV-Forschungsdaten in Deutschland. In allen Gremien der AGF sind ebenfalls Vertreter der Lizenzsender sowie von Agenturen und Werbekunden vertreten.
AWA (Allensbacher Werbeträger-Anaylse)
AWA (Allensbacher Werbeträger-Anaylse)
Das Institut für Demoskopie Allensbach erstellt einmal pro Jahr die Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA), die die Mediennutzung sowie das Konsumverhalten und die Einstellungen Erwachsener ab 14 Jahre erhebt. Die AWA unterscheidet sich von der MA durch niedrigere Fallzahlen, ein anderes Verfahren zur Stichprobenziehung der Befragten sowie durch weit reichende Fragen zu Lifestyle und Produkt- und Markenverwendung.
Breitband
Breitband
Ein Breitband-Zugang verfügt über eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit und ermöglicht neben der Nutzung des Internets auch die Übertragung von Telefonie, Fernsehen und weiteren digitalen Diensten. DSL-Verbindungen gelten als breitbandig, ISDN-Verbindungen als schmalbandig. Es gibt jedoch keine verbindliche Definition zur Abgrenzung.
Brutto-Reichweite/ Brutto-Kontakte
Brutto-Reichweite/ Brutto-Kontakte
Die Brutto-Reichweite weist die Kontakte von Personen mit einem Medium oder mehreren Medien in Mio. oder % (= GRP) aus. Dabei werden alle Kontakte addiert, so dass nicht mehr ersichtlich ist, wie oft dieselben Personen erreicht wurden.gen gelten als breitbandig, ISDN-Verbindungen als schmalbandig. Es gibt jedoch keine verbindliche Definition zur Abgrenzung.
Cost per GRP
Cost per GRP
Die Kosten pro GRP geben Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Es sind die Aufwendungen, die benötigt werden, um 1% der Zielgruppe mit einer Werbekampagne zu erreichen.Personen erreicht wurden.gen gelten als breitbandig, ISDN-Verbindungen als schmalbandig. Es gibt jedoch keine verbindliche Definition zur Abgrenzung.
Crossmedia
Crossmedia
Bei crossmedialen Kampagnen werden mindestens zwei verschiedene Mediengattungen, beispielsweise TV und Internet, gleichzeitig eingesetzt. Eine "einfache" Crossmedia-Kampagne nutzt mehrere Werbeträger mit dem Ziel der multikanalen Ansprache. Bei einer vernetzten Crossmedia-Kampagne verweisen die Werbeauftritte in den verschiedenen Medien aufeinander mit dem Ziel, zusätzliche Informationen, einen Rückkanal etc. zu schaffen. Zum Beispiel verweist der TV-Spot auf eine Website, die weitere Informationen bietet.
Siehe auch Konvergenz.
Demographische Merkmale
DRTV (Direct Response Television)
Durchschnittskontakt
Externe Überschneidung
GfK Fernsehforschung
GfK Fernsehforschung
Tochtergesellschaft der GfK (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung), die im Auftrag der AGF die Fernsehnutzung in Deutschland erhebt. Täglich werden die Fernsehnutzungs-Daten in 5.640 repräsentativ ausgewählten Haushalten elektronisch sekundengenau gemessen und stehen jeweils am Folgetag in verschiedenen Berichtsarten zur Verfügung.
GRP (Gross Rating Point)
Index
Konvergenz
Konvergenz
Konvergenz beschreibt die Annäherung bzw. das Zusammenwachsen verschiedener Medien (z.B. TV und Internet zum interaktiven Fernsehen oder Video-on-Demand). Entsprechend nutzen konvergente Kampagnen nicht nur einen Media-Mix sondern vernetzen die Werbeauftritte und verweisen den Nutzer auf zusätzliche Informationen und Interaktionsmöglichkeiten in weiteren Medien.
Siehe auch Crossmedia.
Kumulation
MA (Media-Analyse)
MA (Media-Analyse)
Die MA (Media-Analyse) beschreibt die Medialeistung von Werbeträgern sowie soziodemographische Merkmale der Mediennutzer. Sie stellt damit eine wichtige Planungsgrundlage für die Mediengattungen Print und Funk dar. Herausgeber ist die AG.MA (Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse). Seit 1998 wird die MA zweimal jährlich durchgeführt.
Marktanteil
Markt-Media-Analysen
Netto-Reichweite
Newscountdown
Nielsen Media Research
Promostory
Plan-TV
Presenter
Rangreihe
Rating
Sehbeteiligung
Sehbeteiligung
Anzahl der Personen, die eine Sendung oder einen Zeitabschnitt ganz gesehen haben. In die Berechnung gehen zwar sämtliche Sehvorgänge aller Zuschauer ein, jedoch werden kurze Sehvorgänge mit einem entsprechend geringen Gewicht berücksichtigt (sogenanntes „p-Werte Verfahren“).
Durchschnittliche Programm- oder Werbeblock-Reichweite. Die Anzahl der Zuschauer in Mio. oder Prozent innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts. Nichtseher gehen mit dem Wert 0 ebenfalls in die Berechnung mit ein.
Sehdauer
Seherstruktur
Semiometrie
(SoA) Share of Awareness
(SoM) Share of Mind
(SoS) Share of Spending/ Share of Advertising
(SoS) Share of Spending/ Share of Advertising
Anteil der Brutto-Werbeinvestitionen für eine Marke bzw. ein Medium an den Brutto-Werbeaufwendungen eines definierten Marktsegments; z.B.: Anteil der Brutto-Werbeinvestitionen in einen Sender an den Brutto-Werbeinvestitionen für TV gesamt; oder auch: Anteil der Brutto-Werbeinvestitionen einer bestimmten Marke an den Brutto-Werbeinvestitionen des Produktsegments.
(SoV) Share of Voice
(SoV) Share of Voice
Anteil des Werbedrucks (z.B. GRP) für eine Marke bzw. in einem Medium am Gesamtwerbedruck; z.B.: erzielter Werbedruck in einem Medium im Verhältnis zum insgesamt erzielten Werbedruck einer Kampagne; oder auch: Anteil des Werbedrucks für eine bestimmte Marke am Werbedruck des gesamten Produktsegments.
Singlespot
Singlespot
Sonderwerbeform, bei der ein einzelner Spot ausgestrahlt wird, um so die Aufmerksamkeit und die Werbewirkung zu erhöhen. Ein Singlespot läuft außerhalb eines Werbeblocks im laufenden Programm. Einzelspots können auch als Splitscreen-Spot im Abspann einer Sendung oder vor einer Werbeinsel ausgestrahlt werden.
Sinus-Milieus
Sinus-Milieus
Die Sinus-Milieus sind ein soziologischer Ansatz. Sie fassen Menschen zusammen, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso Analyse ein wie Alltagseinstellungen (zu Arbeit, Familie, Freizeit, Konsum) Unberücksichtigt bleiben hingegen formale demographische Kriterien wie Schulbildung, Beruf oder Einkommen. Im Fernsehpanel der AGF sind die Sinus-Milieus als Zielgruppenmerkmale seit dem 1. Januar 2000 auswertbar und stehen dem Markt in allen TV-Planungs- und Zählsystemen zur Verfügung.
Sonderwerbeformen
Splitscreen
Sponsoring
Storyboard
Streuplan
Tandem-Spot
(TKP) Tausend-Kontakt-Preis
(TNP) Tausend-Nutzer-Preis
Technische Reichweite
Technische Reichweite
Sie gibt an, wie viele Personen bzw. Haushalte ein Sender in einem Gebiet potenziell, d. h. aufgrund der technischen Gegebenheiten, erreichen kann. Dabei wird nicht auf die Ausstattung der Haushalte mit entsprechenden Empfangsgeräten zurückgegriffen, sondern auf die Verbreitung durch Telekom, Kabelnetzbetreiber oder Satellitenprovider. Im Rahmen der Fernsehforschung wird stattdessen die Empfangbarkeit verwendet, der die empirisch ermittelte Verbreitung von TV-Programmen in den Haushalten zugrunde liegt.






