Fernseh-Fakten

Wussten Sie eigentlich,

dass es nicht "den" Erfinder des Fernsehens gibt, sondern eine ganze Reihe von Vätern, darunter die Deutschen Paul Nipkow, Ferdinand Braun und Manfred von Ardenne?
dass der erste Werbespot im Deutschen Fernsehen am 3. November 1956 im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wurde?
dass darin Beppo Brem und Liesl Karlstadt für "Persil" warben?
dass es in Deutschland seit dem 25. August 1967 Farbfernsehen gibt?
dass die kabellose Fernbedienung schon über 50 Jahre alt ist?
dass in 98 % der deutschen Haushalte mindestens ein TV-Gerät steht?
dass über 72 % der Erwachsenen ab 14 Jahre täglich den Fernseher einschalten?
dass die durchschnittliche Sehdauer pro Tag bei Erwachsenen 226 Minuten beträgt (2009), also fast 4 Stunden – wobei sich dieser Durchschnittswert aus Sehern und Nichtsehern berechnet?
dass die Sehdauer 1985 noch bei 147 Minuten pro Person und Tag lag?
dass die tägliche Verweildauer der Erwachsenen – also die Sehdauer nur derjenigen, die tatsächlich fernsehen – sogar 306 Minuten pro Tag beträgt (2009)?
dass die Deutschen (und viele andere Völker) in ihrem Tagesablauf nur dem Schlaf mehr Zeit widmen als dem Fernsehen?
dass es in Deutschland über 35 Mio. Fernsehhaushalte gibt, in Europa sogar 286 Mio. und in den USA über 110 Mio.?
dass in Deutschland 41 % der Haushalte digitales Fernsehen haben und in Europa sogar schon 34%?
dass es weltweit mehr Fernsehgeräte gibt als private Pkw?
dass Deutschland heute mit durchschnittlich 63 empfangbaren Programmen pro Haushalt, davon über 20 werbefinanzierte, den dichtesten freien Fernsehmarkt der Welt hat?
dass alle Sender hierzulande zusammen pro Tag über 1.920 Stunden Programm und über 63 Stunden Werbung ausstrahlen?
dass mehr als 6.000 Produkte im deutschen Fernsehen beworben werden?
dass heute im Zuge der TV-Optimierung jeder Werbespot vor der endgültigen Ausstrahlung im Durchschnitt acht- bis zehn Mal umgebucht wird?
dass die viel zitierte Zapping-Quote in der Praxis praktisch keine Rolle spielt, weil die Kalkulation und Abrechung der Werbepreise stets auf Basis der tatsächlichen Werbeblockreichweiten, nicht der Programmreichweiten, erfolgt?


Ohne Fernsehfilme wüssten wir nicht,

dass der Held selbst im dichtesten Großstadtgetümmel immer einen freien Parkplatz vor dem richtigen Gebäude findet!
dass Computer und Laptops aller Art niemals einen Cursor anzeigen, sondern stets die Aufforderung "Geben Sie das Passwort ein"!
dass man beim Bezahlen eines Taxis achtlos eine beliebige Banknote aus der Brieftasche ziehen kann, denn sie stimmt immer exakt mit dem geforderten Betrag überein!
dass ein einziges Streichholz genügt, um Räume von der Größe der Dortmunder Westfalenhalle taghell zu erleuchten!
dass Nachrichten just im Moment des zufälligen Einschaltens über Vorgänge berichten, die den Helden persönlich betreffen!
dass schon Bauern im Mittelalter perfekte Zähne hatten und ihre Frauen stets gut geschminkt auftraten!
dass es unnötig ist, Telefongespräche mit einer Grußformel zu beginnen oder zu beenden!
dass bei jeder Bedrohung einer Stadt durch Naturgewalten, Monster oder Außerirdische der Bürgermeister zuallererst Einbrüche im Tourismusgeschäft befürchtet!
dass ein Mann stumm die wildesten Schläge einstecken kann, aber sofort zu stöhnen anfängt, sobald sich eine schöne Frau um ihn kümmert und seine Wunden desinfiziert!
dass sich jede Tür sekundenschnell mit einer Kreditkarte oder Büroklammer öffnen lässt – es sei denn, sie führt in ein brennendes Gebäude mit Frauen, Kindern oder Ohnmächtigen darin!
dass Autos beim Aufprall immer spektakulär in Flammen aufgehen – manchmal sogar schon etwas früher!
dass alle Sprengsätze über gut lesbare LED-Anzeigen verfügen, die die verbleibende Zeit bis zur Detonation zuverlässig anzeigen!
dass aus jeder Einkaufstasche wenigstens ein Baguette herausragt!
dass in Paris der Eiffelturm von jedem Fenster aus zu sehen ist!
dass Franzosen und Italiener für alles, was man braucht, einen Vetter in der entsprechenden Branche haben!
dass in Amerika jeder Polizeichef schwarze Hautfarbe hat und ein ausgesprochen bärbeißiger Typ ist!
dass jeder Polizist einen neuen Partner zugewiesen bekommt, der das perfekte Gegenstück zu ihm verkörpert!
dass nahezu jede polizeiliche Ermittlung den Besuch mindestens eines Strip-Lokals erfordert!