TrendReport: Die Anti-Aging-Gesellschaft

Jahr
2005

Auftraggeber
SevenOne Media, München

Grundgesamtheit
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Stichprobe/Auswahl

Sekundäranalytische Auswertung verschiedener Datenquellen (z.B. Statistisches Bundesamt, diverse Markt-Media-Studien)

Erhebungsart
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Feldzeit

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Institut
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Fragestellung
Wie wirken sich aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in Zukunft auf Märkte und Wirtschaftszweige aus? In "Die Anti-Aging-Gesellschaft" geht es um die Folgen der demographischen Alterung: Welche Branchen werden gewinnen, welche verlieren? Wie werden sich die Babyboomer im Alter verhalten? Und worauf sollten zukunftsorientierte Unternehmen setzen?

Vorgehensweise
Bei jeder Art von Trendforschung gibt es ein Problem: den Übergang von der Abstraktion zur Konkretion. Einen interessanten und wohlklingenden Trend aufzudecken ist eine Sache, konkrete Ableitungen für Mediastrategien und unternehmerisches Handeln eine andere. Die "TrendReports" konzentrieren sich daher bewusst auf jene Entwicklungen, die sich aufgrund empirischer Fakten schon heute sicher vorhersagen lassen und schlagen eine Brücke zwischen fundiert nachweisbaren gesellschaftlichen Trends und Konsequenzen für Märkte und Medien.

Ergebnisse
Die Alten der Zukunft sind nicht "alt":Schon heute ist die traditionelle Vorstellung vom bescheidenen Rentnerdasein überholt. Noch nie war eine Rentnergeneration wohlhabender, agiler und mobiler. Wenn die Babyboomer in den nächsten zwei Jahrzehnten ins Rentenalter kommen, werden sie weiterhin konsumieren, reisen, Sport treiben und sich weiterbilden.

Service und Komfort sind Trumpf : Ältere Menschen schätzen Komfort. Die wenigsten haben Interesse an Campingplätzen oder wackeligen Selbstbauregalen. Davon hatten sie in ihrer Jugend genug. Jetzt wollen sie ein bequemes, sicheres Auto. Oder ein einfach bedienbares Handy. Oder eine perfekt organisierte Kulturreise. Beratung und Service sind die Trümpfe der Zukunft.

Wo alt drin ist, darf nicht alt draufstehen: "Alt" ist in unserer Gesellschaft ein negativ besetzter Begriff. "Senior" klingt auch nicht viel besser. Wo das Angebot stimmt, kommt die ältere Kundschaft von ganz alleine, auch ohne entsprechende Hinweise.

Nur wer vorsorgt, hat eine sichere Rente: künftige Rentner können nicht mehr mit ausreichender Altersabsicherung durch den Staat rechnen. Wer sich nicht auf Erbschaften oder Lotteriegewinne verlassen will, muss daher schon frühzeitig den privaten Sparstrumpf füllen.

Hier geht es direkt zur Studie.

 

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